Blockheizkraftwerke (BHKW) ausgerüstet mit Biogasmotoren dienen der Erzeugung von Strom und Wärme. BHKW transformieren Biogas durch Verbrennungsmotoren in thermische und elektrische Energie. Die Motoren stellen damit das Herzstück der BHKWs dar. Es lassen sich grundsätzlich drei Motortypen differenzieren, die eingesetzt werden können: Gas-Motor nach Otto-Prinzip, Zündstrahlmotor sowie Gas-Motor nach Diesel-Prinzip. Diese drei Motoren unterscheiden sich im Wesentlichen hinsichtlich ihrer Anschaffungskosten, ihrem Wirkungsgrad, ihrer Nutzungsdauer und ihrem Instandhaltungsaufwand.

Gas-Otto-Motoren setzen geringere Investitionskosten voraus als Dieselmotoren, die in Lebensdauer sowie Wirkungsgrad wiederum besser abschneiden. Einen weiteren Nachteil stellt der häufigere Wartungseinsatz der Gas-Otto-Motoren dar. Grund dafür ist das Angleichen des Gas-Luft-Gemisches infolge des unterschiedlichen Methangehalts im Biogas.

Der am häufigsten verwendete Motor ist der Zündstrahlmotor. Im Gegensatz zum Gas-Otto-Motor verfügt dieser über eine drei- bis vierfache Nutzungsdauer bei gering differenzierendem Kaufpreis. Der Wartungsaufwand ist ebenso hoch anzusiedeln, wie der des Gas-Otto-Motors. Bei den hybriden Zündstrahlmotoren besteht der Nachteil der Heizöl- bzw. Pflanzenöl-Beigabe. Heiz- oder Pflanzenöl werden hierbei eingespritzt, um mit der vorgemischten Biogas-Substanz ein zündfähiges Materialzu generieren. Dadurch wird die Verbrennung und letztlich die Energiegewinnung ermöglicht.

Der dritte verwendbare Motorentyp zur Gewinnung von erneuerbarer Energie ist der Gas-Diesel-Motor. Dieser stellt den teuersten der Motorvarianten dar. Dafür schneidet dieser hinsichtlich der Lebensdauer sowie der Wartung am besten im Vergleich zu den anderen Motoren ab. Eine lange Nutzungsdauer und ein niedriger Wartungsbedarf gleichen die verhältnismäßig hohen Kosten aus.

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